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Solaranlagen

Solaranlagen

Solarthermie / Solaranlage

Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle und zu dem noch kostenlos.  

Bei der Solarthermie wird die Wärme der Sonnenstrahlen (Sonnenenergie) genutzt um Brauchwasser und Heizwasser zu erwärmen. Eine Solaranlage lässt sich einfach mit einer Heizungsanlage, egal ob Öl-, Gas- oder Holzheizung kombinieren. Mit einer Solaranlage lässt sich im Sommer fast der gesamte Energiebedarf für die Erwärmung von Brauchwasser abdecken. Während der kälteren Monate unterstützt die Solaranlage das Heizsystem, die Heizungsanlage und hilft Brennstoffe einzusparen und somit Kosten zu senken. Selbst bei niedriger Sonneneinstrahlung ist eine Solaranlage leistungsstark und effizient.  Die Solarkollektoren können nahezu auf jeder Dachfläche angebracht werden und sollten nach Süden ausgerichtet sein. Optimal ist eine Dachneigung von 20° bis 60°.

Vorteile einer Solaranlage

  • Sonnenenergie steht frei und unbegrenzt zur Verfügung (Die Sonne ist einer unerschöpfliche Energiequelle)
  • unabhängig von steigenden Energiepreisen
  • Öl, Gas oder Holzverbrauch wird gesenkt, Heizkosten werden gesenkt
  • CO2 Emission verringert, gesenkt ( Heizungsanlage weniger in Betrieb)
  • geringer Wartungsaufwand
  • lange Lebensdauer (bis zu 20 Jahren)

 

Bestandteile einer Solaranlage

Eine Solaranlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Bestandteilen:

Kollektoren: Die Kollektoren bestehen aus einem Kunststoff- oder Aluminiumgehäuse. Im Gehäuse befindet sich eine Absorberfläche (meist aus Kupfer)  und Wärmeträgerrohre. Das Gehäuse ist mit einer Abdeckung aus Glas versehen und wärmegedämmt. Der Kollektor sorgt dafür, dass die Wärmeträgerflüssigkeit erwärmt wird.  

Solarregler: Der Temperaturdifferenzregler schaltet die Umwälzpumpe der Solaranlage automatisch ab, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist und schaltet diese wieder an, wenn die Temperatur sinkt. Temperaturen werden über Temperaturfühler, die sich am Kollektor und am Speicher befinden gemessen.

Wärmeträgerflüssigkeit: Die Wärmeträgerflüssigkeit (Übertragungsmedium) befindet sich in den Wärmeträgerrohren und befördert die Wärme von den Kollektoren zum Solarspeicher.

Solarkreis Umwälzpumpe: Die Pumpe sorgt dafür, dass die Wärmeträgerflüssigkeit vom Kollektor zum Speicher gelangt und somit eine Zirkulation der Flüssigkeit zustande kommt.

Solarspeicher: Der Solarspeicher ist meist größer als ein normaler Warmwasserspeicher. Er speichert die  Wärme um diese an kälteren Tagen mit wenig oder keiner Sonneneinstrahlung an das Brauch- bzw. Heizungswasser abzugeben. Im inneren eines solchen Speichers befinden sich verschiedene Wärmetauscher (Trinkwasser, Heizwasser, Solarflüssigkeit)

 

Funktion einer Solaranlage

Eine Thermische Solaranlage funktioniert wie folgt. Die Sonnenstrahlen treffen auf den Kollektor und die Absorberfläche überträgt die Wärmeenergie der Sonne auf die Wärmeträgerflüssigkeit. Eine Solarpumpe pumpt das Solarfluid zum Solarspeicher der Solaranlage, überträgt die Wärme auf das Brauchwasser und wird anschließend zurück zum Kollektor gepumpt. Im Speicher befinden sich zwei Wärmetauscher. Im unteren Bereich befindet sich der Wärmetauscher der Solaranlage, der die Wärme vom Solarfluid auf das Trinkwasser überträgt. Ist die durch die Solaranlage erzeugte Wärme nicht ausreichend, wird die Heizungsanlage automatisch zugeschaltet. Der Wärmetauscher im oberen Bereich liefert die zusätzliche Wärme der Heizungsanlage, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Wird die Solaranlage nicht nur für die Trinkwassererwärmung, sondern auch für die Heizwassererwärmung genutzt, werden sogenannte Kombispeicher eingesetzt. Der Kombispeicher besteht aus Speicherkörper, Solarwärmetauschern und dem Trinkwasserwärmetauscher.